For some years now, people in my Ehrenfeld neighbourhood have been parting with everyday items by placing them on the windowsill or pavement in front of their homes and writing ‘for free’ on them, usually with a smiley face.

This ‘Ehrenfeld Method’ can now also be seen in other cities. But as welcome as I think it is not to dispose of superfluous items completely but to keep them in circulation or recycle them, my understanding stops when it comes to electronic waste, books with missing pages, and expired food supplements (I’m just saying ‘Hallo Berlin’).


At the same time, however, the ‘Ehrenfeld Method’ gives me a new pastime: ‘What’s the story’. The best example is this recent find on a windowsill on Vogelsanger Strasse – two identical white coffee cups, one with ‘Mr. Right’ and a moustache printed in black, the second with ‘Mrs. Right’ printed in black and a red kissing mouth.


So far, so ugly. But to make the significance of this installation clear, a blue note with bilingual information is deposited in the ‘Mr. Right’ cup: ‘for free – to give away’.
I leave the mugs in place, just take a few photos, move on and start thinking ‘What’s the story’ in my head.
Who would want cups like these, who would buy them for ‘Mr. Right’ and/or ‘Mrs. Right’? Were they both really happy about it? Have ‘Mr. Right’ and ‘Mrs. Right’ also been used as pet names by the owners outside of the mug design? But above all: why does the pair of cups end up on an unadorned windowsill facing Vogelsanger Strasse in October 2024? No more ‘Mr. Right’ and/or ‘Mrs. Right’?
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Seit einigen Jahren trennen sich Menschen in meinem Ehrenfelder Kiez von Alltagsdingen, indem sie sie einfach auf das Fensterbrett oder den Bürgersteig vor ihrer Wohnung stellen und mit einem ‘zu verschenken’ Zettel versehen, auf den sie meist auch ein Smiley malen. Und mittlerweile ist diese “Ehrenfelder Methode” auch in anderen Städten zu beobachten. Aber so begrüßenswert ich es finde, überflüssige Gegenstände nicht gänzlich zu entsorgen, sondern im Kreislauf zu halten oder wiederzuverwerten, hört mein Verständnis bei Elektroschrott, Büchern mit fehlenden Seiten und abgelaufenen Nahrungsergänzungsmitteln auf (ich sage nur „Hallo Berlin“).
Gleichzeitig aber beschert mir die ‘Ehrenfelder Methode’ einen neuen Zeitvertreib: „What’s the story”. Das beste Beispiel hierfür ist dieser aktuelle Fund auf einem Fensterbrett Vogelsanger Straße – zwei baugleiche weiße Kaffeetassen, eine mit schwarzem Aufdruck „Mr. Right“ und Schnurbart, die zweite mit schwarzem Aufdruck „Mrs. Right“ und roten Kussmund.
So weit, so hässlich. Aber um die Bedeutung dieser Installation kenntlich zu machen, ist in der „Mr. Right“ Tasse ein blauer Zettel mit zweisprachiger Information deponiert: „for free – zu verschenken“.
Ich lasse die Tassen an ihrem Platz, mache lediglich ein paar Fotos, gehe weiter und beginne in meinem Kopf mit „What’s the story”.
Wer würde sich solche Tassen wünschen, wer würde sie für „Mr. Right“ und/oder „Mrs. Right“ kaufen? Haben sich beide wirklich darüber gefreut? Sind „Mr. Right“ und „Mrs. Right“ auch außerhalb des Tassendesigns von den Besitzern als Kosenamen geführt worden? Aber vor allem: warum endet das Tassen-Pärchen im Oktober 2024 auf einer schmucklosen Fensterbank zur Vogelsanger Straße? No more „Mr. Right“ oder „Mrs. Right“?
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